Hochwasserschutz entlang der Aarstrasse
Entlang der Aarstrasse werden eine neue Uferschutzmauer erstellt, Versorgungsleitungen saniert und der Strassenraum neugestaltet. Beim Schwanenmätteli wird das Aareufer saniert und mit einer Hochwasserschutzmauer versehen. Entlang des Trottoirs schützt sie die rückwärtigen Liegenschaften und dient zugleich als Sitzmauer. Die Synergien der Bauarbeiten werden genutzt, um im Münzrain, der Weihergasse, der Gasstrasse und der Brückenstrasse die öffentliche Kanalisations- sowie die Strom-, Wasser- und Gasleitungen von ewb zu sanieren.
Aarstrasse
Heute ragt das Trottoir an der Aarstrasse über die Aare hinaus. Es wird zurückgesetzt und die Strasse wird mit einer Uferschutzmauer aus Sandstein gesichert. Damit wird der ursprüngliche städtebauliche Zustand wiederhergestellt.
Durch den Rückbau der Trottoirauskragung wird der Strassenbereich neugestaltet. Künftig trennt ein Schutzstreifen den Gehweg vom Strassenverkehr. Auf dem Schutzstreifen werden rund 30 neue Bäume gepflanzt. Personenwagen und Velos können weiterhin kreuzen, für das Kreuzen zweier Autos sind Ausweichstellen vorgesehen. Das Verkehrsregime mit den Polleranlagen und die Tempo-30-Zone bleiben bestehen.
Zusätzlich wird die Abwasserentlastungen über das Hochwasserniveau angehoben, die Strassenentwässerung angepasst, die Werkleitungen für Strom, Wasser und Gas saniert und die öffentliche Beleuchtung erneuert.
Wir hinterlassen vorerst einen provisorischen Zustand
Nach Abschluss der Hauptarbeiten erhält die Aarstrasse zunächst einen provisorischen Strassenbelag. Die Fertigstellung der Strasse und die Baumpflanzungen erfolgen erst nach Abschluss der Hochwasserschutzarbeiten in der Matte, da der Baustellenverkehr teilweise über die Aarstrasse geführt wird.
Schwanenmätteli
Auch beim Schwanenmätteli, der Wiese beim Dalmazikreisel, werden die rückwärtigen Liegenschaften durch eine Schutzmauer geschützt. Sie wird entlang des Trottoirs gebaut und dient zugleich als Sitzmauer.
Die Schutzmauer wird stellenweise mit sogenannten Wurzelbrücken versehen. So bleibt die bestehende Baumreihe erhalten. Nur im vorderen Bereich bei der Polleranlage müssen drei Bäume gefällt werden, weil die engen Platzverhältnisse dort keine andere Lösung zulassen. Ein weiterer Baum am Ufer muss aufgrund eines Biberschadens weichen. Nach Projektabschluss fällt die lokale Baumbilanz aber deutlich positiv aus: Entlang der Aarstrasse pflanzen wir auf dem neuen Schutzstreifen rund 30 neue Bäume.
Aareseitig wird das Ufer saniert. Zu diesem Zweck wird im Wasser eine Baupiste errichtet.
Münzrain, Weihergasse, Gasstrasse und Brückenstrasse
Die Synergien der Hochwasserschutzarbeiten werden genutzt, um im Münzrain, in der Weihergasse, der Gasstrasse und der Brückenstrasse die Kanalisationsleitungen sowie die Werkleitungen für Strom, Wasser und Gas zu sanieren.
Bauperimeter
Auf der Aarstrasse wird auf dem Abschnitt zwischen der Polleranlage beim Schwanenmätteli und der Abzweigung zur Badgasse beim Restaurant Zähringer gearbeitet. Hinzu kommen der Münzrain, die Weihergasse, die Gasstrasse sowie die Brückenstrasse für Leitungssanierungen. Das Schwanenmätteli wird als Baustelleninstallationsplatz genutzt.
Termine
Wie lange dauern die Arbeiten?
Baustelleninstallation Schwanenmätteli: 7. September 2026 bis Herbst 2028
Hauptarbeiten Aarstrasse: Mitte September 2026 bis voraussichtlich Frühjahr 2028
Werkleitungsarbeiten Gasstrasse/Brückenstrasse: Sommerhalbjahr 2027
Werkleitungsarbeiten Münzrain/Weihergasse: Frühjahr 2027 bis Herbst 2028
Arbeitszeiten
Montag bis Freitag, 7 bis 18 Uhr, unter Berücksichtigung der vorgeschriebenen Mittagspause
Es sind keine Nacht- oder Wochenendarbeiten vorgesehen. Ausnahmen werden nur in Notfällen gemacht und werden angekündigt.
Etappenweises Vorgehen
Die Arbeiten werden etappenweise ausgeführt. Los geht es beim Restaurant Zähringer. In groben Zügen laufen die Arbeiten in dieser Reihenfolge ab:
Sanierung der Werkleitungen
Anpassung der Strassenentwässerung
Rückbau des Trottoirs und Errichtung der Schutzmauer und der Drainage
Provisorischer Strassenaufbau mit Baumgrubensubstrat als Vorbereitung für die spätere Begrünung
Die wasserbaulichen Arbeiten finden in den Wintermonaten statt, wenn die Aare weniger Wasser führt.